Akupunktur



Die Akupunktur ist 4500 Jahre alt und stammt aus China. Sie ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Bei dieser Heilmethode werden bestimmte Energiepunkte mit Nadelsetzungen stimuliert.

Das Grundprinzip der Akupunktur und der TCM besagt, dass die universellen Lebensenergien Qi den ganzen Körper und den ihn umgebenden Raum durchdringt. Diese Lebensenergie fließt in Meridianen von oben nach unten und umgekehrt. Sie bilden Funktionskreisläufe, die bestimmten Organen und damit den 5 Elementen der TCM zugeordnet werden können. Der Körper ist gesund, wenn das Qi ausgeglichen und harmonisch fließt. Der philosophischen Grundlage der Chinesischen Medizin zufolge beruht der Qi-Fluss auf einer steten Dynamik zwischen den beiden Polen Ying und Yang. Diese Gesetzmäßigkeit gilt für das gesamte Universum. Sorgt man bei einem Organismus für ein ausgewogenes Verhältnis der beiden Kräfte, können gesundheitliche Probleme beseitigt werden.

Seit vielen Jahren wird an der Wiener Veterinärmedizinischen Universität die Akupunktur als Therapiemethode gelehrt, die auf wissenschaftlichen Grundlagen basiert. Relativ junge wissenschaftliche Befunde zeigten bei morphologischen Untersuchungen, dass man in der Akupunktur eindeutig auf anatomische Strukturen zurückgreifen kann.



Zurück zur Hauptseite